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`!Lessenich`! ist ein Ort am Nordrand der `F33f`_`[Eifel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eifel]`_`f, der zur Stadt `F33f`_`[Mechernich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mechernich]`_`f im `F33f`_`[Kreis Euskirchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kreis_Euskirchen]`_`f gehört. Er liegt ungefähr im Zentrum des Dreiecks Mechernich, `F33f`_`[Euskirchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Euskirchen]`_`f und `F33f`_`[Bad Münstereifel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bad_Münstereifel]`_`f. Die römische `F33f`_`[Eifelwasserleitung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eifelwasserleitung]`_`f nach `F33f`_`[Köln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Köln]`_`f und die `F33f`_`[A 1`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesautobahn_1]`_`f verlaufen direkt am Ortsgebiet vorbei. In der Nähe von Lessenich liegen die drei Burgen `F33f`_`[Zievel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burg_Zievel]`_`f, `F33f`_`[Veynau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burg_Veynau]`_`f und `F33f`_`[Satzvey`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burg_Satzvey]`_`f.
Durch den Ort fließt der `F33f`_`[Kühlbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kühlbach_(Veybach)]`_`f.
>>Contents
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Ortsgeschichte`#ortsgeschichte]`_`f
• `F0af`_`[Ortsname`#ortsname]`_`f
• `F0af`_`[Kirche St. Stephanus`#kirche-st-stephanus]`_`f
• `F0af`_`[Verkehr`#verkehr]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Geschichte
>>>Ortsgeschichte
Die Gründung Lessenichs war wahrscheinlich nach der Frankenzeit. Archäologische Funde deuten auf das Ende des 7. Jahrhunderts hin.
Die erste Erwähnung Lessenichs ist in Dokumenten der `F33f`_`[Benediktiner-Abtei St. Maximin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reichsabtei_St._Maximin]`_`f bei Trier, die in Lessenich Güter und Rechte besaß, aus dem Jahre 1116 die jedoch auf 1023 oder später hinweisen.
Graf `F33f`_`[Giselbert von Luxemburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Giselbert_(Luxemburg)]`_`f, der zwischen 1047 und 1059 im Amt war, schenkte dem hl. Maximin „Lezenihe“. Gottfried von Zievel war 1169 als Lehnsmann `F33f`_`[Heinrichs III. von Limburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heinrich_III._(Limburg)]`_`f Herr auf Burg Zievel und gleichzeitig Vogt über die Güter der Abtei in Lessenich, er hatte mehrere dieser Güter zur Lehen. Die Kirche St. Stephanus ist ebenfalls aus dieser Zeit, da Gottfried nachweislich mit der Abtei um Güter und `F33f`_`[Patronatsrechte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Patronatsrecht]`_`f (= das Recht, den Pfarrer vorzuschlagen) stritt.
Der Erzbischof von Köln, `F33f`_`[Philipp von Heinsberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Philipp_von_Heinsberg]`_`f, kaufte die Burg Zievel mit den zugehörigen Gütern (also unter anderem Lessenich) 1190 von Heinrich III. von Limburg.
1234 war Burg Zievel eine freie Herrschaft der Herrn von Daun, die Vasallen der Grafen (später Herzoge) von Jülich waren. Um 1377 ist die Burg Zievel im Besitz von Ritter Johann Schmeich von Lissingen.
1794 wurde das Rheinland von den Franzosen erobert und annektiert. Dadurch kam Lessenich 1798 zusammen mit Burg Zievel an die `F33f`_`[Mairie (Bürgermeisterei) Wachendorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bürgermeisterei_Wachendorf]`_`f, `F33f`_`[Kanton`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanton_(Frankreich)]`_`f Zülpich, `F33f`_`[Arrondissement Cologne`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arrondissement_Cologne]`_`f, `F33f`_`[Département de la Roer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Département_de_la_Roer]`_`f und gehörte für einige Jahre zu Frankreich. Nach der `F33f`_`[Franzosenzeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Franzosenzeit]`_`f kam Wachendorf mit Lessenich 1815 zur `F33f`_`[Rheinprovinz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rheinprovinz]`_`f von `F33f`_`[Preußen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Preußen]`_`f.
Zum Dank dafür, dass Lessenich im Krieg 1870/1871 gegen Frankreich keine Verluste tragen musste, wurde die Michaelskapelle am Weg zwischen Lessenich und Wachendorf (K44) errichtet.
Ab dem 1. Juli 1969 bildete die Gemeinde `F33f`_`[Lessenich-Rißdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lessenich-Rißdorf]`_`f zusammen mit `F33f`_`[Antweiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Antweiler_(Mechernich)]`_`f, `F33f`_`[Kommern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kommern]`_`f, `F33f`_`[Obergartzem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Obergartzem]`_`f, `F33f`_`[Satzvey-Firmenich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Satzvey-Firmenich]`_`f, `F33f`_`[Schwerfen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwerfen]`_`f, `F33f`_`[Wachendorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wachendorf_(Mechernich)]`_`f und `F33f`_`[Weiler am Berge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weiler_am_Berge]`_`f die neue Gemeinde `F33f`_`[Veytal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Veytal]`_`f.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]
Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Veytal mit Ausnahme des Ortsteils Schwerfen in die Gemeinde Mechernich eingegliedert.`:cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-3-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-gemeindeverzeichnis1970bis1982-3]`_`f] Mechernich wurde am 23. Juli 1975 zur Stadt erhoben.`:cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-3-1[`F5bf`_`[3`#cite-note-gemeindeverzeichnis1970bis1982-3]`_`f]
>>>Ortsname
Es gibt eine ganze Reihe von Deutungsmöglichkeiten für den Namen Lessenich. Auffällig ist zunächst einmal, dass viele der Ortsnamen mit der Endung –ich im näheren Umkreis von Zülpich liegen. Der Ortsnamen-Forscher Mürkens vermutet, dass alle diese Ortsnamen keltisch-römischen Ursprungs sind, also schon vor der fränkischen oder gar vor der römischen Besiedelung des Rheinlandes bestanden. Nach seiner Auffassung bezeichnete man eine Hofstelle meist nach deren Besitzer und hängte die Endung `F33f`_`[–acum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=-acum]`_`f oder ‚–iniacum‘ an, die aus dem keltischen ‚–âcon‘ entstand. Später wurde durch Lautverschiebung aus dem ‚–acum‘ ein ‚–ich‘. Lessenich könnte aus „Laciniacum“/„Latiniacum“/„Lassoniacum“/„Liciniacum“ = Gut des Lacinius oder Licinius entstanden sein.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]
>>Kirche St. Stephanus
→
Hauptartikel
:
St. Stephanus (Mechernich-Lessenich)
>>Verkehr
Die `F33f`_`[Landesstraße 499`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Landesstraßen_im_Regierungsbezirk_Köln]`_`f beginnt hinter `F33f`_`[Satzvey`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Satzvey]`_`f verläuft über Lessenich, Rißdorf und Weiler am Berge bis zum Autobahnzubringer `F33f`_`[L 165`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Landesstraßen_im_Regierungsbezirk_Köln]`_`f. Die `F33f`_`[Kreisstraße 44`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Kreisstraßen_im_Kreis_Euskirchen]`_`f führt ab Lessenich über Wachendorf bis nach `F33f`_`[Iversheim`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Iversheim]`_`f.
Die `F33f`_`[VRS`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Verkehrsverbund_Rhein-Sieg]`_`f-Buslinie 809 der `F33f`_`[RVK`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Regionalverkehr_Köln]`_`f verbindet den Ort als `*TaxiBusPlus`* im Bedarfsverkehr mit `F33f`_`[Antweiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Antweiler_(Mechernich)]`_`f, `F33f`_`[Satzvey`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Satzvey]`_`f und Mechernich. Zusätzlich verkehren an Schultagen eine Fahrt nach Euskirchen und zurück sowie einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linie 867.
`t
| Linie | Betreiber | Verlauf |
|---|---|---|
| 809 | RVK | MiKE (außer im Schülerverkehr) : ( Euskirchen – Billig – Kreuzweingarten ) Antweiler – Wachendorf – Lessenich – Rißdorf – Lessenich – Satzvey Bf – Katzvey – ( Kommern-Süd – Kommern –) Mechernich Stiftsweg – Mechernich Bf |
| 867 | Schäfer | Satzvey – Antweiler – Wachendorf – Lessenich – Rißdorf – Weiler am Berge – Holzheim – Harzheim – ( Eiserfey – Vussem – Breitenbenden –) Mechernich Stiftsweg – Mechernich Bf |
`t
>>Literatur
• Hermann Josef Kesternich unter Mitwirkung von Ä. Geusen und dem Mundartarbeitskreis: Liif on Sięl. Mundartwörterbuch aus der Antweiler Senke (= Geschichte im Kreis Euskirchen). 1989.
• Hermann Josef Kesternich unter Mitwirkung von Ä. Geusen und dem Mundartarbeitskreis: Wält un Ömwält (= Geschichte im Kreis Euskirchen). 1995, ISBN 3-9802996-5-1.
>>Weblinks
Commons
: Lessenich
– Sammlung von Bildern
• `*Lessenich.`* In: `*mechernich.de.`* Stadt Mechernich; abgerufen am 6. Juni 2021
• Website des Ortes Lessenich
• Eintrag zum Ort im `F33f`_`[GenWiki`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GenWiki]`_`f
>>Einzelnachweise
`:cite-note-einwohnermechernich-1`!1.`! `*Lessenich.`* In: `*mechernich.de.`* Stadt Mechernich, abgerufen am 6. Juni 2021.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 87.
`:cite-note-gemeindeverzeichnis1970bis1982-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-3-0]`_`f `F33f`_`[Statistisches Bundesamt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Statistisches_Bundesamt]`_`f (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 301 und 309 (und 309 Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Gerhard Mürkens: `*Die Ortsnamen des Kreises Euskirchen.`* 1958.
`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a